baidarka


Im Gegensatz zu den Grönland-Kajaks hat die Baidarka einen gespaltenen Bug und ein stumpfes Heck. Beides sind Konstruktionsmerkmale um ein sehr flexibles und damit in höchstem Masse seetaugliches Boot für diese windige, aber eisfreie Gegend zu entwickeln.

Das Bootsskelett bestand aus Schwemmholz und Knochen, die Haut für die Bespannung lieferte die Robbe.

Durch zivilisatorische Einflüsse ging Ende des 19. Jahrhunderts Handwerkskunst und Wissen des Aleutenvolkes um den Bootsbau nahezu verloren, konnte aber durch Forschung und Nachbau recherchiert werden.

Bei zeitgenössischen Baidarkas besteht das Skelett in der Regel aus Esche und Fichte. Das Material wird grösstenteils frisch verarbeitet – dazu wird ein Baum gefällt und gespalten. Mit einfachen Werkzeugen, wie Axt, Ziehmesser und Schabhobel werden Steven und Spanten ausgearbeitet.

Alle Verbindungen werden mit einem sehr reissfestem Garn gebunden. So wird das Boot stabil, bleibt aber flexibel. Die Haut aus sehr ressfestem Polymidgewebe wird aufgezogen, vernäht und anschliessend lackiert.


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